Ein Tag in Porto

Mein erster Tag startete heute ganz traditionell mit einem Frühstück im Hotel, danach hieß es Wanderschuhe anziehen, um mit leichtem Gepäck die Stadt Porto ganz nach Touriart zu erkunden. Nach sieben Kilometern durch die Vorstadt Portos erreichte ich nach gut einer Stunde die Altstadt. Auf dem Programm stand die Brücke Ponte Dom Louis I und der Stadtteil Ribeira mit seinen bunten Häusern. Im oberen Stadtteil Ribeiras angekommen, habe ich mir im Restaurant Tram ein Sandwich und naja, drei „Pilger“biere gegönnt. Die Sonne, die Wärme und der Blick auf den Duero animierten zum längeren Verweilen. Endlich mein Notizbuch aufgeklappt und nützliche Dinge meines Lebens zunächst in Retrospektive verfasst. Das tat richtig gut. Irgendwann am frühen Abend das Hotel wieder erreicht, geduscht, mit der Kleenen telefoniert und im Santo Antonio Restaurant um die Ecke einen Riesenteller Bacalhau à Braga (Kabeljau mit frittierten Kartoffeln und Zwiebeln) mit einem Kaltgetränk bestellt und genossen. Super preiswert, mit Mocca für 9,10 Euro, dazu Fussball Atlético – Arsenal. Insgesamt bin ich heute 25 Kilometer gelaufen, ohne Rucksack! Morgen startet meine eigentliche Pilgertour. Die erste Etappe geht nach Vilarinho. Von Porto (Hotel) nach Maia und dann weiter auf dem eigentlichen Caminho. Die Tagesstrecke dürfte bei etwa 20 Kilometern liegen. Ich freue mich, dass mich so viele Menschen auf meinem Weg begleiten. Auch wenn ich das erste Mal in meinen Leben alleine unterwegs bin, habe ich nicht das Gefühl, allein zu sein. Dafür ein herzliches OBRIGADO.

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