Padrón – Santiago de Compostela

Die letzte Etappe begann nach einem super Frühstück im Restaurant Galega um 9.30 Uhr. Zum Abschied umarmte mich der Gastwirt mit den Worten, Boan Campino. Sehr gut geschlafen und voller Vorfreude verlief die sehr ebene Strecke durch ländlich geprägte Ortschaften, teils durch kleine schmale Gassen und kurz vor dem Ziel etwas bergauf durch meist bewaldetes Gebiet. Eine längere Pause gönnte ich mir an der Kapelle de Santa Maria Magdalena in Ames. Leider war mein Vorrat an Trinkwasser ausgegangen, sodass ich tatsächlich noch zwei Kilometer vor dem Ziel, der Kathedrale von Santiago, nichts irdischeres als einen Lidl Laden aufgesucht habe, um mich mit zwei Fantas zu stärken. Es ging durch die Stadt, gelbe Pfeile waren kaum noch zu sehen. Durch eine enge Fußgängerzone erreichte ich dann den großen Platz, auf dem Pilger aus aller Welt sich versammeln, sich freudestrahlend in den Armen liegen und sich ausruhen. Das Ausruhen tat ich ihnen nach, ließ die ausgefallene Stimmung auf mich wirken und genoß einfach das schöne Wetter, den Anblick der Kathedrale und die feiernden Menschen um mich herum. 

Unbeschreiblich

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