Kurztripp an die Hohenwartetalsperre

Am 20. September war es soweit, mit unserem Mini-Camper sollte es in diesem Jahr nochmal auf Reisen gehen. Schnell den Caddy am Vorabend zum Camper hergerichtet und los ging es Richtung Thüringen. Unser Ziel war das Naherholungsgebiet Portenschmiede an der Hohenwarte Saaletalsperre. Notgedrungen, auf der Suche nach einer Tankstelle, hielten wir noch kurz in einem ziemlich verlassenen Industriegebiet in Halle an der Saale und bestaunten einige Craffiti Kunstwerke im Großformat. Absolute Hingucker. Noch kurz vor der Abenddämmerung erreichten wir dann auch unser Ziel, das „Domizil“ war dann auch recht flott aufgebaut, jeder Handgriff saß noch. 😉 Nach dem Abendessen und einem kurzen Spaziergang ging es auch schon ins warme Bettchen.

Am Morgen zeigte sich das Tal eingetaucht unter einer dicken Nebelhülle. Fast schon mystisch der morgendliche Spaziergang. Nach dem Frühstück starteten wir unsere heutige Fahrradtour zur ca. 8 Kilometer entfernten Burg Ranis, wobei ca. 200 Höhenmeter, hinaus aus dem Tal, überwunden werden mussten. Dank unserer E-Bikes war die Strecke aber gut zu meistern. 😉 Nach der Besichtigung der eindrucksvollen Burganlage inklusive Besuch des dortigen Museums ging es mit den Rädern weiter zum Barockschloss Brandenstein und in die nähere Umgebung. Den Abend ließen wir mit Grillerchen auf dem Campingplatz dann zünftig ausklingen.

360° Bild Burg Ranis.

Der neue Tag an der Talsperre begann sodann sonnig und klar. Nach einem kurzen Spaziergang, besuchten wir kurz die Hütte von Eric´s Tante und Onkel und machten uns mit den Rädern zu einer Rundfahrt an der Talsperre auf. Am Aussichtspunkt Mooshäuschen gönnten wir uns eine kurze Pause. Der Name Mooshäuschen entstand aufgrund der Tradition der Wanderer, ein Stück Moos mitzubringen, um es in der Hütte in die Wand zu stecken. Die innenseitig mit Moos verkleideten Schutzhütte wird hin und wieder von possierliche Siebenschläfer besucht, welche sich mit etwas Glück beobachten lassen. Der Radweg führte uns indes weiter, wir nahmen allerdings eine andere Strecke, weit ab von der uns via App vorgeschlagenen Route. Das war ein großer Fehler, wir fanden uns wenig später in einer für Wanderer geeigneten Waldlichtung wieder und schoben unsere Räder durchs Unterholz bergauf zur nächstgelegenen befestigten Straße… Wir waren fix und fertig.

Am Tag der Abfahrt frühstückten wir in Ruhe, packten unsere Campingausstattung routiniert zusammen und fuhren weiter nach Weimar. Dort übernachteten wir im Hotel. Ein muss sicherlich ist der Besuch des Goethe-Schiller-Denkmals am Deutschen Nationaltheater auf dem Theaterplatz. Weitere Sehenswürdigkeiten Weimar waren unter anderem das Goethe- und Schillerhaus. Wir ließen uns den Abend im Weimar gut gehen.

Tschüß Weimar, es ging auf den Weg nach Hause. Kurz hinter Weimar besuchten wir spontan die Gedenkstätte KZ Buchenwald, ein weitererer Ort schlimmster menschenverachtender Gräueltaten der deutschen Geschichte, die niemals in Vergessenheit geraten darf.

Der Weg nach Hause konnte ohne Abstecher in Erfurt bei Amelie und Jan-Hendrik natürlich nicht fortgeführt werden. 🙂 Es war wieder schön bei Euch bei Kaffee und Kuchen. Bussi Amelie, tschüss Erfurt und Ende dieses Blogs.

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