2. Etappe Gotha – Erfurt

Nach dem Frühstück habe ich heute den Esel gegen 9:00 Uhr aufgesattelt und machte mich zunächst auf den Weg Richtung Thüringerwaldbahn. Von meinem Weg „Thüringer Städtekette“ war ich gut fünf Kilometer abgekommen und fuhr vom nächstgelegenen Gleisdreieck weiter zur nächsten Straßenbahnhaltestelle. Hier musste die Waldbahn irgendwie weiterfahren. Kurzer Blick auf den Abfahrtsplan, tatsächlich fährt hier die Überlandlinie 4. Fahrrad abgeschlossen, meinen Rucksack gepackt und eine Minute später kam auch schon die Bahn. Die Strecke führte in wahnsinniger Geschwindigkeit durch Wiesen und Felder, später etwas bergauf durch den Thüringer Wald. Das Ziel war die Endhaltestelle in Bad Tabarz. Hier kann ich sagen, der Weg ist das Ziel. Nach kurzem Aufenthalt in Bad Tabarz, ein paar Getränke wurden noch gekauft, machte ich mich sodann wieder zurück zur Haltestelle Richtung Gotha. Dort angekommen konnte ich mit dem hiesigen Straßenbahnfahrer noch ein bisschen Fachsimpeln, einfach toll. Die 44 minütige Fahrt endete dann auch schon in Gotha. Ich sattelte wiederum mein Fahrrad und so ging es wieder auf den Fernradwanderweg Richtung Erfurt. Bei den Burgen „Drei Gleichen“ gönnte ich mir eine Roster. Es ging weiter durch viele kleinere süße Ortschaften auf super toll ausgebauten Radwegen.

In Erfurt angekommen, endete die heutige Etappe direkt beim Hauptbahnhof. Weiter ging es zum Rathaus und die Suche nach einen nahegelegenen Supermarkt, der Mensch muss trinken, meine heutige Ration an Wasser war bereits aufgebraucht. Meine Tochter Amelie lebt ja seit geraumer Zeit in Erfurt. Da sie heute noch im Gartencenter tätig war, stattete ich ihr einen Besuch ab. Amelie erklärte mir ihre Arbeit und wir verabredeten uns in ihrer Wohnung. Nun sitzen wir hier frisch geduscht in der Küche und machen uns gleich zum Essen auf. Und ja, vielen Dank für deine selbst gemachten Armbänder Amelie. Sie werden mich begleiten. Für mich soll’s dann mal wieder Thüringer Küche geben und ja, einen ersten Gerstensaft werde ich mir auch noch gönnen. So, dass soll’s für heute gewesen sein. Morgen geht’s weiter nach Weimar.

Die heutige Strecke:

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