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Einfach und bequem Vögel bei der Brut beobachten

🔊 tone on?

Hier sendet eine Webcam 24h/7d aus unserem Nistkasten Live per Stream, nachts im Lens Night Vision Modus. Sehen und hören, was gerade im Nistkasten passiert. Großes Kino im Garten. Damit kannst du vom Nestbau, über das Schlüpfen und Aufzucht der Jungvögel bis hin zu den ersten Flugversuchen LIVE dabei sein. Die Brutzeit der Blaumeise beginnt Mitte April. Diverse Kohl- als auch Blaumeisen schauten sich seit dem Aufbau des Nistkastens am 26. Februar bereits um. Neugierig? Sei dabei!

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Jederzeit und überall dabei, hier im Artikel, als Vollbilddarstellung oder über die twitch-App.

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20200828 212620Endlich! Nachdem Tina nun monatelang auf das Einlösen ihres Weihnachtsgeschenks gewartet hatte, ging es am 28.8., pünktlich zu Ihrem Geburtstag, endlich los gen Sachsen-Anhalt. Eigentlich war dieser kleine Städtetrip auf den Spuren des Bauhaus schon für Anfang April geplant. Aber, dieser Virus - Ihr wisst schon. Bereits ein paar Tage zuvor hatten wir immer wieder mit Sorge auf den Wetterbericht geguckt. Eigentlich sollte es ein schönes Campingwochenende an der Elbe werden, aber die Prognosen veranlassten uns dazu, kurzfristig doch auf ein Hotel zurückzugreifen (ein Fehler, wie sich später noch herausstellen sollte).

Gefrühstückt wurde morgens erstmal gemütlich in unserer bewerten "Schrippenbude" hier in Oldenburg und es konnte gut gestärkt losgehen. Die Hinfahrt bescherte uns dann leider zwei größere Stauumleitungen, so dass wir letztlich erst am späten Nachmittag das Days Inn Hotel am Rande der Stadt erreichten. Es begrüßte uns eine doch sehr in die Jahre gekommene Anlage. Insbesondere die Grünflächen hatten seit Jahren keinen Rasenmäher mehr zu Gesicht bekommen. Nun ja, das Zimmer war sauber und ordentlich und mehr als Schlafen und Duschen wollten wir dort ja eh nicht. Von daher okay.

Kurz eingecheckt und frisch gemacht und dann mit den mitgebrachten Fahrrädern ab ins Zentrum. Der erste Gang führte uns dort in die Touristinfo, wo wir schonmal unsere Tickets für die am Folgetag gebuchte Stadtführung abholten. Anschließend machte sich der Hunger bemerkbar und wir stärkten uns in einem gemütlichen Restaurant am Rathausmarkt mit Jägerschnitzel und Pfannkuchen. Danach ging es weiter in Richtung der Meisterhäuser in der sogenannten "Siedlung". Sehr imposant, sich die vier tollen Gebäude der ehemaligen Bauhaus-Größen Gropius und Co. einmal aus der Nähe anzusehen.

360° Bild zwischen den Meisterhäusern.

Unweit der Häuser hat auch Erics Mutter für ein paar Jahre mit ihrer Familie gelebt. Das mussten wir uns natürlich ansehen. Also noch ein schneller Abstecher in die Straße Kienfichten, um ein paar Fotos zu machen. Auch den ehemaligen Kiosk der Siedlung (Trinkhalle) entdeckten wir. Langsam dämmerte es schon, wir wollten den Abend jedoch nicht beschließen, ohne wenigstens einen ersten Blick auf das berühmte Bauhaus-Gebäude geworfen zu haben -> Tina vor dem Bauhaus -> Eric vor dem Bauhaus

Dort angekommen stellten wir mit Freude fest, dass die Cafeteria noch geöffnet hatte. Also gab es für Tina endlich noch ein Stück Geburtstagsmarmorkuchen und einen Gin-Tonic im Hof des Hauses. Nun wurde es aber doch zu dunkel und kühl, so dass wir für den ersten Tag die Segel strichen und mit dem Rad den Rückweg ins Hotel antraten.

Tag zwei startete für uns dann mit einem Frühstück im Café Hilde (das Hotel bietet coronabedingt leider gerade nichts an). Anschließend spazierten wir gegen 11h zum Treffpunkt für die gebuchte Stadtführung. Wir waren überrascht zu sehen, dass anders als in Oldenburg weder großer Wert auf das Tragen einer Maske noch den Mindestabstand gelegt wurde. Nun ja, wir versuchten dann so gut es ging, den anderen Teilnehmenden im Laufe der Tour nicht zu nahe zu kommen und ließen uns von einem sehr geschichtsbewanderten Herrn Boeringer (?) 1,5 Stunde Ausführlichstes über die Stadtgeschichte erzählen. Fazit - ganz nett, doch was uns eigentlich interessierte, nämlich die Stadtgeschichte des 20. Jahrhunderts mit Bauhaus und Industrien, kam dabei leider ziemlich zu kurz.

Im Anschluss an die Tour gönnten wir uns dann zunächst einen leckeren Milchshake im nächsten Eiscafé und beschlossen, im Anschluss mit der Straßenbahn (zu Erics großer Freude :) ) in die Bauhaus-Siedlung Törten zu fahren. Sehr sehenswert. Dort finden sich in verschiedenen Straßenzügen die Prototypen des Bauhaus-Sieldungsbaus, darunter die berühmten Laubenganghäuser. Das ganze Viertel gilt inzwischen ebenfalls als UNESCO-Welterbe.

Im Anschluss an diesen kleinen Ausflug suchten wir noch einmal das bewerte Restaurant vom Vortag auf. Dieses Mal gab es Rouladen und einen Veggieburger. Eric war gegen Abend dann doch ein bisschen zu kaputt von den Eindrücken des Tages und zu müde, heute noch weiteren Input aufzunehmen und entschied sich daher, schon mal ins Hotel vorzufahren. Tina blieb nebst Fahrrad noch ein wenig im Stadtzentrum und besuchte das Bauhaus-Gebäude noch einmal bei Tageslicht um schöne Fotos zu machen. Danach ging es auch für sie zurück ins Hotel.

Für den Tag drei bot das Hotel morgens ein Lunchpaket an, welches wir noch in Ruhe auf dem Zimmer verspeisten, bevor es dann ans Auschecken ging.
Bye bye Days Inn. Das nächste Mal doch wieder Camping. Rain or Shine!

Der Vormittag stand dann ganz im Zeichen des neuen Bauhaus-Museums, welches erst vor einem Jahr zum 100. Jubiläum des Bauhauses eröffnet hatte. Eine sehr interessante Ausstellung mit vielen Hintergrundinfos zu dieser beeindruckenden, wenn auch kurzen Architektur-Epoche. Und natürlich durften auch einige der bekannten Klassiker wie der Breuer-Sessel oder die Wagenfeld-Lampe nicht fehlen. Ein kurzer Abstecher in den Souveniershop, dann noch ein Heißgetränk und einen Snack und schon ging es weiter zur zweiten Station des Tages. Dem Technikmuseum "Hugo Junkers". Hier kam besonders Eric auf seine Kosten. Schon vor dem Museum entzückten diverse Interfrigo Eisenbahnwagons (Waggonbau Dessau) und ein Originalflugzeug der Deutschen Lufthansa (später Interflug). Im Inneren der Ausstellungshalle gab es dann von diversen Modellen, Motoren und Warmwasserboilern alles zu sehen, was das Technikherz begehrt. Natürlich durfte für Eric am Ende der Kauf eines Feuerzeugs als Erinnerung nicht fehlen. Wir haben ja auch erst ca. 200 Stück. :)

Zum Abschluss des Dessau-Wochenendes entschieden wir uns, noch in das Restaurant "Kornhaus" zu fahren. Ebenfalls ein schönes Bauhausgebäude direkt am Elberadweg gelegen und heute ein beliebtes Ausflugslokal. Nach einem kleinen Mittagsimbiss dort wurde es langsam Zeit, den Heimweg anzutreten. Auf dem Weg zur Autobahn machten wir noch einen ganz fixen Abstecher zum historischen Dessauer "Arbeitsamt", auch ein Gropius-Gebäude der 20er Jahre. Nun aber ab "on the Road" und zurück nach Hause.

Auf Wiedersehen Dessau!

37Am 17.06.2020 war es endlich soweit. Wir starteten mit unserem Kleincamper Richtung Schwerin zum dortigen Campingplatz "Süduferperle" direkt am Schweriner See gelegen. Zwei Nächte waren gebucht, sodass wir mit dem Rad am ersten Tag die Stadt Schwerin erkunden konnten. Das Schweriner Schloss und die Innenstadt nebst Pfaffenteich standen auf dem Plan. Ein Abstecher zu Onkel Peter ins Bootshaus war freilich ein echtes Muss. Schön auch meinen Großonkel Karl-Hermann aus Rostock wieder gesehen zu haben. ;) 360° Bild vom Bootshaus und 360° Bild vom Bootsanleger. Nach einer kurzen Segeltour zum Schweriner Schloß und zurück mussten wir uns leider wieder verabschieden, da unser nächstes Ziel, das Ostseebad Rerik zum dortigen Campingpark Rerik auf dem Plan stand. Das Wetter war leider nicht unser bester Freund. Zwei Tage waren gebucht... Zwei Tage Regen durchweg. Wir machten das Beste daraus, waren viel mit dem Fahrrad unterwegs, unter anderem nach Kühlungsborn und mit dem Molli nach Bad Doberan. Es ging weiter, mit nassen Campingsachen im Gepäck auf die Insel Rügen zum Fährhafen Sassnitz, Ziel Rønne auf Bornholm. Die Überfahrt dauerte etwa 3,5 Stunden, an Bord gönnten wir uns ein reichhaltiges Frühstück und genossen die weitere Überfahrt im Ruheraum. In Rønne angekommen, kurzer Check des dänischen Militärs bzgl. Buchungsbestätigung für mind. 7 Tage (Corona lässt grüßen) und weiter nach Svaneke zum Campingplatz "Hullehavn Camping". Das Wetter war wieder traumhaft schön. Vom Campingplatz aus erkundeten wir in den darauffolgenden Tagen mit dem Fahrrad die Insel. Von Svaneke aus fuhren wir bspw. nach Allinge und bestaunten dort eine der größeren Rundkirchen der Insel, die Sankt-Ols-Kirche. Der Ort Gudhjem lud auf dem Weg zum längeren Verweilen ein. Eine weitere Sehenswürdigkeit, die Burg Hammershus, einer der größten zusammenhängenden Burgruinen-Komplexe Nordeuropas, im Norden der Insel gelegen, erreichten wir mit dem Fahrrad und dem Bus. 360° Bild der Burganlage. Auf dem Rückweg zu Fuß Richtung Alling, fanden wir die Felsritzungen von Madsebakke bei Allinge-Sandvig. Die Bootszeichnungen stammen aus der nordischen Bronzezeit (1800–500 v. Chr.). Sehr interessant. Einige Plätzchen in und um Svaneke luden während unseres Auffenthaltes auf der Insel zum Verweilen ein, darunter ein kleiner Strand, direkt beim Campingplatz und die weiße Mühle im Fischerdörfchen Årsdale. Am letzten Tag unseres Inselaufenthaltes machten wir uns mit dem Rad auf zum Strand Dueodde ganz im Süden gelegen. Dieser kilometerlange Strand besticht besonders mit seinem feinen Sand, den Dünen und einem Leuchtturm an der Südspitze. Auf dem Weg von Svaneke nach Dueodde machten wir noch einen Zwischenstopp in Nexø, der zweitgrößten Stadt Bornholms. Ein weiteres Highlight entdeckten wir zufällig auf dem Weg zum Strand kurz hinter Nexø. Der Bornholmertarnet, ein Abhörturm aus dem Kalten Krieg. Leider war der Fahrstuhl defekt, sodass ein Blick über die Insel leider ausfallen musste. Eine Ausstellung über die Geschichte des Turms ist dort integriert, selbst eine MIG-15 gehört zum Ausstellungsstück. Sicher sehr lohnenswert. Am 27.06.2020 ging es wieder zurück. Den Caddy früh am Morgen gepackt und weiter zur Fähre nach Rønne. Nach gut 3 Stunden erreichten wir an den Kreidefelsen vorbei, den Fähranleger Sassnitz auf Rügen. Am alten Hafen in Sassnitz gönnten wir uns leckere Fischbrötchen und fuhren weiter nach Sellin zur Pension Störtebeker, in der wir eine Nacht verbracht haben. Am Nachmittag suchten wir mit dem Rad eine Skykneipe auf und schauten Bremen gegen Köln sowie ein bisch´n Union und machten anschließend noch einem kurzen Abstecher zur Selliner Seebrücke. Am nächsten Tag sollte es wieder nach Hause gehen. Doch leider hatten wir vergessen, die Kühlbox im Camper über Nacht abzuschalten, sodass eine leere Batterie eine Weiterfahrt unmöglich machte. Nach gut 1,5 Stunden konnte uns der ADAC dann helfen und es ging weiter. Auf dem Rückweg machten wir noch einen kurzen Abstecher zur KdF-Anlage in Prora nebst Museumsbesuch. Am Abend erreichten wir wieder unser zu Hause. ;)

20200405 165229Moin und Hallo, es ist schon eine verrückte Zeit. Die Natur sprießt, der Drang nach draußen ist da und ja, wir bleiben zu Hause, gehen in den Garten, machen kurze Fahrradtouren oder Spaziergänge. Wir ließen es uns letztes Wochenende nicht nehmen, ein paar Blümchen nebst Blumenerde, welche geliefert wurden (!), rund um unser neues Zuhause in Balkonkästen und Beeteinfassungen zu pflanzen und den Garten etwas herzurichten. Die Wärme und Gezwitscher der Vögel ist da, was will man mehr. Umsomehr freut es mich in dieser Zeit, dass uns meine Kinder besuchen dürfen und alle gesund sind, was hoffentlich so bleibt.

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