Am 08. Juni früh morgens ging es ab Oldenburg zunächst mit dem Zug zum Flughafen nach Düsseldorf, von dort aus wir in Richtung Algarve (Faro) nach Portugal starteten. Der Ausblick beim Anflug in Faro war schon recht beeindruckend. Die Lagunenlandschaft der Ria Formosa bot schon ein tolles Bild.
Angekommen ging es weiter zum Hotel Alisios in Albufeira. Am Abend gönnten wir uns im hoteleigenem Restaurant leckeren Fisch mit obligatorischen Super Bock und einem tollen Blick auf den Atlantik. 🙂
Die ersten Tage verbrachten wir weitestgehend in Albufeira, baden, speisen und spazierengehen standen auf dem Programm.
- 360 Grad Albufeira Altstadt 01
- 360 Grad Albufeira Altstadt 02
Ein Tag in Lagos
Mit dem Zug fuhren wir nach Lagos und erkundeten dort die Stadt. Auf dem Programm stand das Castelo dos Governadores, eine Festung mit barocker Fassade und Wachtürmen inklusive tollem Blick auf die Lagune.
Auch die vielen Storchennester auf der Kirche Igreja da Misericórdia waren schon sehenswert.
- 360 Grad Hafen von Lagos mit seinen vielen Ständen
- 360 Grad Festung Castelo dos Governadores in Lagos
Cap von Sao Vicente
Mit dem Mietwagen fuhren wir an den südwestlichsten Punkt des europäischen Festlands zum Cap von Sao Vicente. Die schroffe Steilküste mit seinen Felsformationen ist sehr beeindruckend.
Doch vor den Klippen stärkte ich (Eric) mich mit einer leckeren Thüringer Rostbratwurst, Originalimport aus Schmölln mit (leider) Bautz´ner statt thüringer Bornsenf. Dort bedienten mich zwei nette Wurstverkäufer aus Franken am Stand „Letzte Bratwurst vor Amerika„. Lecker inklusive Zertifikat. 🙂
- 360 Grad Cap von Sao Vicente
Silves – Castelo de Silves
Mit dem Auto ging es weiter landeinwärts nach Silves. Dort erwartete uns eine mittelalterliche Festungsanlage aus der Zeit phönizischer Seefahrer.
- 360 Grad Burg in Silves
Tavira
Von Albufeira aus starteten wir mit dem Auto Richtung Osten nach Tavira zur dortigen Burg Tavira. Auch hier bot uns ein atemberaubender Panoramablick über die weißen Gebäude von Tavira, den Fluss Gilão und beeindruckende Naturlandschaft des Parque Natural da Ria Formosa mit seinen Lagunen zum Atlantik. Wunderschön angelegte Beete am Fluss Gilão, luden zum Verweilen ein. Leider hatte die alte Fischmarkthalle an diesem Tag geschlossen.
- 360 Grad Panoramablick von der Burg in Tavira
- 360 Grad Brücke über den Fluss Gilão in Tavira
- 360 Grad Garten innerhalb der Burg in Tavira
Tavira – Praia do Barill – Friedhof der Anker
Zum Strand brachte uns eine zuckelnde kleine Eisenbahn. Die Bahnstrecke führt über die Lagune von der Stadt zum Strand. Hatte ein bischen was von Wattenmeer, allerlei Krebse konnten wir sehen. Natur pur. Dieses Naturspektakel ist eine Reise wert! Mehr Infos hier.
Diese mehr als 200 Anker sind stumme Zeugen der einstigen Thunfischindustrie an der Algarve und gelten gleichzeitig als Mahnmahl.
Lagos – Streetart und Sightseeing
Lagos besitzt eine der aktivsten Streetart-Szenen Portugals. Doch leider fanden zu dieser Zeit keine Führungen statt, sodass wir uns selber, offenen Auges auf die Suche begaben.
Die kreative Keimzelle der Murals von Lagos befindet sich im ehemaligen Gefängnis am Largo Convento Sra. da Gloría, welches leider ebenfalls geschlossen hatte. Hier ein paar „Fänge“ vom Tag. 🙂
Sightseeing durch die Stadt Lagos.
Lagos – Praia da Dona Ana
Neben kurzem Sightseeing durch die Stadt fuhren wir weiter zum wunderschönen Strand mit seinen tollen Wanderwegen rund um die beeindruckenden Felsformationen, dem Paia da Dona Ana.
Monique – Ein Bergdorf im Hinterland der Algarve
Mit dem Auto zog es uns in höhere Regionen der Algarve auf ca. 900 Meter. Auf dem Programm stand das kleine Bergdorf Monique mit seinen engen Gassen. Wir bummelten durch die touristenarme kleine Stadt und genossen den tollen Ausblick vom Fóia, dem höchsten Berg der Algarve mit atemberaubendem Panoramablick bis zur Küste. Auf jeden Fall mal ein schöner Ort abseits des Touristentrubels.
- 360 Grad Hoch oben auf dem Berg Fóia ca. 900 Meter
- 360 Grad Kurze Pause auf dem Berg Fóia
Benagil-Höhlen ab Albufeira
Für den letzten Tag haben wir uns eine Tour zu den Benagil-Höhlen ab Albufeira beim Reiseanbieter gebucht. Los ging es ab Albufeira mit dem Schnellboot rauf auf See, vorbei an einer Gruppe von Delphinen zu den Höhlen, die nur vom Wasser aus befahrbar sind.
Nach gut 40 Minuten rasanter Fahrt, erreichten wir die Höhlen und staunten nicht schlecht, wie überlaufen das Ganze dort ist. Jede Menge Paddler standen dort in Reih und Glied, die Schnellboote warteten darauf, dass die vorherigen Boote Platz machten. Erst dann ging es ganz langsam hinein in die Höhlen, wir hatten vier Minuten Zeit, Fotos zu machen.
Hier ein kleiner Film vom Geschehen: 20260616_113819
Auf der Rückfahrt wurde auf offener See noch eine 20 minütige Schwimmpause eingelegt und wir strandeten wieder im Hafen von Albufeira.
Die Höhle hat es auf das Windows Wallpaper geschafft. Mir war von Anfang an klar, dass hier kein sanfter Tourismus stattfindet. Ich fand die Tour in diesem Bewusstsein trotzdem sehr schön, und möchte meine gemachten Bilder nicht vorenthalten. Bilder der Delphine erspare ich mir aber…
Das war’s…
Ich sage Obrigado für das Interesse.
Tschüss Urlaub, tschüss Portugal, bis irgendwann dann wieder. 😉





